Schnelle, halbgebackene Pizza

Für den Teig;
200 g Vollkornmehl (Dinkel oder Weizen)
½ Würfel Hefe
1 TL Salz und 1 TL Zucker
Ca. 150 ml lauwarmes Wasser (bei Mehl Type 405 weniger)
1 EL natives Olivenöl

Für den Belag:
Ca.2-3 aromatische Fleisch- oder Eiertomaten
1 Bund Wilde Rauke/Salatrauke (Ruccola)
1 halbe Gemüsezwiebel
150-200 g Büffelmozzarella (oder Kuh-M.)
Salz, Pfeffer, Oregano, Olivenöl (gutes, kaltgepresstes)

Mehl in eine Schüssel geben und mit Salz mischen, ein Mulde formen, Hefe zerbröckeln und mit Zucker und lauwarmen Wasser glattrühren, Olivenöl dazu und alles gut einem geschmeidigen, aber nicht mehr klebenden Teig verarbeiten (ich knete übrigens nur mit den Händen). An einem warmen Ort, z.B. im Ofen, der zuvor auf ca. 50 Grad aufgeheizt wurde, für ca. 30-45 Min gehen lassen. (Wenn ihr Trockenhefe verwendet, verlängert sich die Gehzeit nach meiner Erfahrung um ca. 15-20 Min.)

In der Zwischenzeit Tomaten in Scheiben schneiden (nicht zu dick), Zwiebel in dünne Ringe. Wildrauke oder Salatrauke (gewaschen &  trockengeschüttelt) etwas zerzupfen, Büffelmozzarella ebenfalls in Scheiben schneiden.

Teig noch mal durchkneten, evtl. noch etwas Mehl hinzufügen, falls er etwas (zu) klebrig ist und auf einem mit Backpapier belegten Blech mit den Händen auf fast die komplette Fläche verteilen oder einfach ausrollen (Alternative: auf einem großen Pizzablech, Durchmesser ca. 34 cm). Tomaten darauf gleichmäßig verteilen, Zwiebeln ebenso. Mit etwas Kräutersalz, Pfeffer und Oregano würzen und noch mal 10 Minuten gehen lassen. Den Ofen in der Zwischenzeit auf ca. 220 Grad vorheizen (keine Umluft – ich finde „konventionell“ wird die Pizza besser).

Pizza ca. 12-15 Minuten backen, auf der mittleren Schiene. Ofen ausschalten und Mozzarella gleichmäßig auf der Pizza verteilen und für 1-2 Minuten so im Ofen stehen lassen bzw. solange, bis der Mozzarella anfängt zu zerlaufen. Aus dem Ofen holen und Rauke drüberstreuen sowie etwas Olivenöl darüber träufeln, evtl. mit Salz und Pfeffer nach Geschmack nachwürzen.

Ich liebe solche einfachen, ehrlichen Gerichte, die zudem ganz nach Gusto verändert werden können. Wer mag kann z.B. noch etwas luftgetrockneten Schinken mitbacken oder zum Schluss noch ein paar Oliven drauf verteilen. Oder, was immer ihr gerne auf der Pizza mögt.

Übrigens diese Pizza-Variante (inspiriert von komplett „rohen“ Rezepten), ist mal aus der Not heraus geboren, weil ich keine geschälten Tomaten (für die klassische Soße) da hatte. Der Teig wird schön kross am Rand und der Hauptteil prima locker. Was mir besonders gut gefällt: der Mozzarella so bleibt saftig und ist nicht trocken-gebacken 😉 Bei „normaler“ Pizza nehme ich immer Feta oder Ziegenkäserolle zerbröckelt, kein Mozzarella und auch keinen anderen Käse.

Probiert es aus, vielleicht gefällt euch auch diese etwas angewandelte Form der Pizza auch.

Bon appetit!

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